Diesel Technic SE

Case Study

Bessere Entscheidungen durch integrierte Reporting-, Planungs- und Analyseprozesse

Von Vertriebsreporting über Finanz- und HR-Planung bis zur Liquiditätssteuerung: Erfahren Sie, wie Diesel Technic gemeinsam mit der celver AG eine zentrale Plattform in Board etabliert hat, die manuelle Aufwände reduziert und fundierte Entscheidungen auf Basis einer einheitlichen Datenbasis ermöglicht.

Das Unternehmen: Keep on moving

Seit seiner Gründung 1972 hat sich Diesel Technic vom regionalen Anbieter zu einem der größten Spezialisten im Bereich Fahrzeugteile und Zubehör im Automotive-Bereich entwickelt. Das Produktsortiment umfasst heute mehr als 50.000 Markenprodukte für Nutzfahrzeuge und weitere Anwendungen, z.B. PKW.  

Neben Produktentwicklung und Vertrieb legt Diesel Technic großen Wert auf effiziente Logistikprozesse und unterstützende Services für den Handel und die Werkstätten. Ziel ist es, eine zuverlässige Versorgung des Independent Aftermarkets sicherzustellen und Fahrzeuge weltweit in Bewegung zu halten.

Von der Konzernzentrale in Kirchdorf aus werden die sechs internationalen Standorte sowie das multinationale Vertriebsnetzwerk durch übergreifende Prozesse, gemeinsame Standards und einen regelmäßigen fachlichen Austausch unterstützt. So wird regionale Marktnähe mit einer konsistenten und transparenten Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe verbunden.

Die Fakten auf einen Blick:

Branche:
Automotive
Hauptsitz:
Kirchdorf (Deutschand)
Standorte:
7 Standorte und ein globales Netzwerk autorisierter Vertriebspartner zur lokalen Betreuung der Kunden in über 150 Ländern
Mitarbeitende:
Weltweit 650 Mitarbeitende aus 30 Nationen
Software:
Board
Vorteile & Nutzen:

✓ Einheitliche Datenbasis für die Konzern- und Standortebene
✓ Zeitersparnis durch automatisierte Reports
✓ Flexibler Self-Service
✓ Hohe Skalierbarkeit

Die Herausforderung: Einheitliche Steuerung in komplexem Umfeld

Das Controlling von Diesel Technic ist ebenfalls in Kirchdorf angesiedelt und unterstützt die internationalen Gesellschaften durch konzernweite Reporting-, Planungs- und Analyseprozesse. Gemäß des Unternehmensmottos „Keep on moving“ entstehen dabei immer wieder neue Ideen und Projekte zur Optimierung der Zusammenarbeit. Die zentrale Herausforderung aufgrund der globalen Organisationsstruktur war im Controlling-Alltag zunächst eine gemeinsame, verlässliche Sicht auf die Zahlen.

Denn die verschiedenen Bereiche arbeiteten mit unterschiedlichen Datenquellen und Definitionen. Begriffe wie „Umsatz“ oder „Ergebnis“ wurden nicht einheitlich interpretiert, Reports teilweise manuell in Excel erstellt und Daten aus verschiedenen Systemen separat aufbereitet. „Die zentrale Frage lautete oft: Schauen wir wirklich auf die gleichen Zahlen?“, erinnert sich Jasmin Rausch, Head of Controlling bei Diesel Technic. Gerade für die Vertriebssteuerung – mit unterschiedlichen Kundengruppen, Absatzkanälen und Quellsystemen – wurde diese Intransparenz zunehmend zum Risiko.

Der Wunsch nach einem Single Point of Truth, mehr Flexibilität und weniger manuellen Aufwänden führte schließlich zur Entscheidung, sich intensiver mit dem Thema Business Intelligence auseinanderzusetzen.

Die Lösung: Eine flexible BI-Plattform als gemeinsame Basis

Um eine einheitliche Datenbasis zu schaffen, startete Diesel Technic 2016 einen strukturierten Auswahlprozess für eine BI- und Planungsplattform. Nach einer Marktsondierung, dem Blick auf das BARC-Ranking, diversen Fachmessen sowie Gesprächen mit verschiedenen Anbietern wurden drei Lösungen in die engere Auswahl genommen. Ein Proof of Concept bildete schließlich die Grundlage für die Entscheidung zugunsten der Planungsplattform Board mit der celver AG als Implementierungspartner. Ausschlaggebend waren vor allem die hohe Flexibilität, die Möglichkeit zur schrittweisen Erweiterung sowie der Anspruch, Planung und Reporting in einer Plattform zu vereinen. Ein Ansatz, der seitdem gemeinsam mit der celver AG kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut wurde.

Der Einstieg erfolgte bewusst pragmatisch über das Vertriebsreporting – das Thema Finanzplanung war jedoch von Beginn an mitangedacht. Schritt für Schritt wurden dazu die Datenquellen angebunden: zunächst ERP- und Lagerverwaltungssysteme, später auch die Personalsoftware und die Integration der Zeiterfassung ist bereits geplant. „Typisch Controller: Alles, was ich kriegen kann, schaue ich mir erstmal an“, erklärt Jasmin Rausch augenzwinkernd und bringt damit den datengetriebenen Ansatz auf den Punkt.

Heute ist Board als zentrale Plattform fest im Unternehmen etabliert. Neben den beiden Admins arbeiten rund 60 Anwender regelmäßig mit dem System – mit durchweg positivem Feedback. Besonders geschätzt wird die Kombination aus Transparenz und Detailtiefe: „Man kann wirklich in den Daten schwimmen und einfach vom Kunden auf die Artikelebene springen – genau in der Tiefe, die man gerade braucht“, erklärt Jasmin Rausch.

Konkret wurden mittlerweile folgende Lösungen zusammen mit der celver AG realisiert:

  • Umsatz- und Vertriebsanalysen
    Vertriebskennzahlen aus verschiedenen Quellsystemen werden automatisiert zusammengeführt und ermöglichen flexible Auswertungen vom Konzernniveau bis hinunter auf Kunden- und Artikelebene.
  • Konsolidierte Reports inklusive Währungsumstellung
    Die internationalen Gesellschaften können ihre Ergebnisse in lokaler Währung analysieren, während das Controlling in Kirchdorf jederzeit eine konsolidierte Konzernsicht erhält.
  • Logistik- und Produktauswertungen
    Kennzahlen aus Lagerverwaltungs- und Qualitätsmanagementsystemen liefern Transparenz über Durchlaufzeiten, Bestände und Qualitätsauswertungen und unterstützen operative Verbesserungen.
  • Finanzplanung
    Budgets, Forecasts und Soll-Ist-Vergleiche werden zentral abgebildet, sodass alle finanziellen Entwicklungen auf einen Blick sichtbar sind.
  • HR-Planung
    Die Personalplanung ist ebenfalls integriert, sodass personelle Ressourcen, Kapazitäten und Mitarbeiterentwicklungen systematisch erfasst und abgestimmt werden können.
  • Data Warehousing  
    Insgesamt wurden zusammen mit der celver AG skalierbare BI-Strukturen aufgebaut, die als stabile Grundlage für Reporting, Planung und weitere Anwendungsfälle dienen und kontinuierlich erweitert werden können.
  • Liquiditätsplanung
    Zuletzt wurde die Liquiditätsplanung ergänzt, um Investitionen und Zahlungsströme standortübergreifend vorausschauend zu steuern – ohne manuelle Excel-Modelle.

Ein zentraler Erfolgsfaktor dabei ist der Self-Service-Ansatz: Das Controlling behält die fachliche Hoheit und gestaltet das Frontend sowie neue Screens weitgehend eigenständig. Die IT übernimmt wiederum alle nötigen Anpassungen im Data Warehouse. Die celver AG kommt jeweils als Sparringspartner gezielt zum Einsatz, wenn es um neue Projekte, größere Erweiterungen oder initiale Schulungen geht. Neue Mitarbeitende können daraufhin intern geschult und kleinere Anpassungen direkt vom Team selbst umgesetzt werden. So bleibt das Controlling flexibel und handlungsfähig.

Der Nutzen: Effizienz, Transparenz für fundierte Entscheidungen

Durch die Einführung von Board konnte Diesel Technic zusammen mit der celver AG eine einheitliche, schnelle und flexible Steuerungsplattform etablieren.

Besonders deutlich zeigt sich der Mehrwert im täglichen Controlling und Reporting:

  • Zentrale, konsistente Datenbasis: Alle Bereiche arbeiten auf derselben Plattform und sprechen über die gleichen Zahlen. Früher mussten Daten zeitintensiv manuell aus verschiedenen ERP-Systemen extrahiert und zusammengeführt werden – heute stehen aktuelle Zahlen sofort zur Verfügung.
  • Transparenz und Zusammenarbeit: Internationale Standorte, etwa in UK und Dubai, können problemlos auf die Berichte, auch in Konzernwährung, zugreifen. Das Reporting berücksichtigt unterschiedliche Währungen und ermöglicht eine fundierte Steuerung über Ländergrenzen hinweg.
  • Flexibilität und Self-Service: Das Frontend lässt sich leicht anpassen – auch ohne IT-Kenntnisse. Berichte können per Drag & Drop gestaltet, Screens an die CI angepasst und individuelle Anforderungen umgesetzt werden.
  • Zeitersparnis und Entlastung der Systeme: Die aufwändige manuelle Aufbereitung entfällt, ERP- und andere Quellsysteme werden entlastet, und die Mitarbeitenden können sich auf Analyse und Planung statt auf Routineaufgaben konzentrieren.
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung: Durch die Flexibilität der Plattform entstehen immer neue Ideen für weitere Einsatzgebiete, sodass Reporting und Planung stetig optimiert werden können.

Schnelle Umsetzung durch bewährtes celver-Modul

Aufgrund geplanter größerer Investitionen rückte zuletzt die Liquiditätsplanung bei Diesel Technic stärker in den Fokus. Ziel war es, eine optimale Mittelallokation zu gewährleisten. Über einen Newsletter wurde das Controlling auf das bestehende Liquiditäts-Modul von der celver AG aufmerksam. „Wir haben uns auch andere Lösungen angesehen“, erklärt Jasmin Rausch den Entscheidungsprozess. „Doch warum das Rad neu erfinden, wenn es bereits ein gut durchdachtes Template gibt, das wir einfach in unsere bestehende Plattform einbinden können?“ In einem Proof of Concept wurden daraufhin individuelle Anpassungen für die Konzernsicht und Währungsumstellungen ermittelt und gemeinsam mit der celver AG umgesetzt. Die Liquiditätsplanung auf Wochenbasis steht heute kurz vor dem Go-Live und wird künftig zentrale Investitionsentscheidungen unterstützen.  

Zeit für strategische Steuerung

Am anschaulichsten zeigt sich der Vorteil der BI-Plattform am Monatsersten: Alle Vertriebler können direkt die aktuellen Umsätze abrufen, ohne dass Daten erst umständlich zusammengeführt werden müssen. Wichtige Entscheidungen können so frühzeitig getroffen und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.  

„Board verschafft uns nicht nur einen schnellen Zugriff auf verlässliche Zahlen, sondern gibt uns auch Raum, uns auf die strategische Steuerung zu konzentrieren – statt auf das mühsame Zusammenführen von Daten", erklärt Jasmin Rausch abschließend. Der bereichsübergreifende Einsatz bringt somit mehr Zeit fürs Wesentliche: Entscheidungen auf Basis aktueller Daten, ein klarer Blick auf das große Ganze und die Möglichkeit, sich permanent weiterzuentwickeln.  

Anführungszeichen
Jasmin Rausch
Head of Controlling
Diesel Technic
Die celver AG hat uns nicht nur bei der Einführung von Board begleitet, sondern befähigt uns, die Lösung eigenständig zu betreiben und weiterzuentwickeln. Genau dieser Mix aus Sparring, Support und Self-Service schafft für uns einen echten Mehrwert.

Ihr Ansprechpartner

Ansprechpartner Case Study celver
Dennis Stahl
Business Unit Lead CFO
celver AG

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