Trendradar Data & Cloud Services 2025/2026

Blog-Beitrag
Data & Cloud Services
Julian Schütt
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2026
DCS-Trendradar 2025/2026

Rückblick, Insights und Ausblick für Ihre Datenstrategie

Die Welt der Data & Cloud Services entwickelt sich rasant weiter. Denn Unternehmen stehen weiterhin vor der Herausforderung, nicht nur große Datenmengen zu verwalten, sondern diese auch intelligent und effizient zu nutzen.  

2025 war dabei mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Modellen und neuen Data-Fabric-Konzepten ein Jahr voller Learnings, Aha-Momente und technischer Innovationen. Und 2026 verspricht, noch spannender zu werden.

Rückblick 2025: Die wichtigsten Erkenntnisse

Bevor wir uns mit den künftigen Trends beschäftigen, zunächst ein kurzer Blick zurück auf die wichtigsten Entwicklungen diesen Jahres. Müsste man das Jahr im Data- und Cloud-Umfeld mit drei Schlagworten beschreiben, wären es für uns die Begriffe: Offene Datenplattformen, Künstliche Intelligenz (KI) und Data Governance.  

Die wichtigsten Entwicklungen und Erkenntnisse dabei waren:

  • Offener Plattformgedanke: Die strategische Neuausrichtung von SAP mit der Business Data Cloud (BDC) und der Integration von Databricks ermöglicht Unternehmen mehr Flexibilität, schnellere Innovationen und eine effizientere Nutzung ihrer Daten. So können Teams neue Datenquellen leichter integrieren, Analysen schneller durchführen und agil auf Marktveränderungen reagieren.
  • KI benötigt Daten: In vielen Pilotprojekten wurde deutlich, dass KI nur dann ihr volles Potenzial entfalten kann, wenn eine solide, qualitativ hochwertige Datengrundlage vorhanden ist. Verlässliche Daten ermöglichen präzisere Analysen, bessere Vorhersagen und effizientere Automatisierungen.
  • Data Governance als Erfolgsfaktor: Mit klaren Prozessen, Data Products und Data Profiles lassen sich Daten zuverlässig steuern und effektiv nutzen. Das Aha-Erlebnis vieler Projekte: Ohne Data Governance gibt es keine vertrauenswürdigen Daten – und somit wie erwähnt auch keine brauchbaren KI-Ergebnisse.
  • Datensouveränität: Unternehmen, die die Kontrolle über ihre Daten behalten, erfüllen nicht nur Compliance-Anforderungen, sondern können ihre Daten gezielt strukturieren, analysieren und für strategische Entscheidungen einsetzen. So lassen sich neue Chancen schneller erkennen und nutzen.

Die Erkenntnisse aus 2025 zeigen deutlich, wohin die Reise geht: Daten sind nicht nur die Grundlage für KI, sondern nur dann wertvoll, wenn sie verlässlich und gut strukturiert sind. Aufbauend auf diesen Erfahrungen zeichnen sich für 2026 klare Trends ab, die Unternehmen ermöglichen, ihre Datenstrategie noch intelligenter und agiler zu gestalten.

Ausblick 2026: Agenten, Agilität und klare Verantwortlichkeiten

Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen von mehr Autonomie, Agilität und Verantwortlichkeit in der Datenwelt. Es geht darum, von der passiven Datennutzung zu autonomen, selbstlernenden Analytikprozessen überzugehen. Unternehmen, die diese Trends frühzeitig nutzen, können ihre Entscheidungsprozesse beschleunigen und ihre Datenstrategie auf ein neues Level heben.

Wichtige Entwicklungen im Überblick:

  • Agentic Analytics & KI-Agenten: Moderne KI-Agenten können eigenständig Muster in großen Datenmengen erkennen, Anomalien identifizieren und darauf basierend Handlungsempfehlungen ableiten. Dadurch werden Routineaufgaben automatisiert, Teams spürbar entlastet und Entscheidungen schneller sowie fundierter getroffen. Unternehmen profitieren von einer höheren Analysegeschwindigkeit, reduzierten Fehlerquellen und einer effektiveren Nutzung ihrer Datenressourcen.
  • Agile Datenarchitekturen: Modulare, domänenbasierte und echtzeitfähige Datenstrukturen ermöglichen die flexible Integration neuer Datenquellen und eine effizientere Durchführung von Analysen. Solche agilen Architekturen machen Unternehmen deutlich anpassungsfähiger, da neue Anforderungen oder Datenquellen schnell eingebunden werden können, und erhöhen die Geschwindigkeit datengetriebener Entscheidungsprozesse.
  • Klare Verantwortung für Daten: Nur mit eindeutigen Ownership-Strukturen lässt sich die Qualität und Nutzung von Daten zuverlässig steuern. Verantwortliche Data Owner stellen sicher, dass Kennzahlen korrekt berechnet, Analysen nachvollziehbar und Entscheidungen fundiert getroffen werden. Dies schafft Transparenz, reduziert Risiken und macht datenbasierte Strategien planbar und umsetzbar.

Die vorgestellten Trends zeigen: Künftig wird nicht nur die Technik smarter, sondern auch die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Daten nutzen, entscheidend weiterentwickelt.

Fazit: Datenintelligenz wird zum Wettbewerbsvorteil

2026 wird das Jahr, in dem Unternehmen den nächsten Schritt machen: weg von statischen Reports, hin zu autonomen, selbstlernenden Datenlösungen. Wer frühzeitig auf KI-Agenten, agile Datenarchitekturen und klare Verantwortlichkeiten setzt, verschafft sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Wir helfen Ihnen, Ihre Datenstrategie in diesem Kontext effektiv zu gestalten und erfolgreich umzusetzen - sprechen Sie uns einfach an!

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Verfasser des Blog-Beitrags

Julian Schütt
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Julian Schütt
Business Unit Lead Data & Cloud Services
celver AG

Julian Schütt berät unsere Kunden seit über 15 Jahren von der Konzeption bis zur Implementierung smarter Datenarchitekturen. Als Leiter der Business Unit Data & Cloud Services beschäftigt er sich dazu mit dem Einsatz innovativer Technologien, von agilen Cloud-Umgebungen bis zur effizienten Nutzung von Künstlicher Intelligenz.

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